Kurzportrait

Der ak dmaw heute

(Stand August 2018)

Ziele und Zielgruppen des ak dmaw

Der ak dmaw und seine Mitglieder verfolgen das Ziel, Wissen und Erfahrungen aus dem Bereich des Einsatzes von IT in der Abfall- und Entsorgungswirtschaft zu verbreiten und nutzbar zu machen. Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, befinden sich die Mitglieder des ak dmaw permanent in einem regen und offenen Austausch über die sich verändernden Anforderungen an den IT-Einsatz in der Abfallwirtschaft und deren Bewältigung. Fehler sollen nicht zweimal gemacht werden und Anwendern zur Last fallen, Räder müssen auch nicht immer – mitunter teuer – neu erfunden werden. Und manche Idee oder manche Projekte lassen sich besser in der Zusammenarbeit von zwei oder mehreren Unternehmen umsetzen, da jedes Unternehmen seine spezifische Expertise einbringen kann und durch die Bekanntschaft im ak dmaw bereits eine gute persönliche Basis für eine Zusammenarbeit geschaffen wurde.

Des Weiteren stellt der ak dmaw über die Programme seiner Fachtagungen individuelle Erfahrungen einzelner Mitglieder und vieler verbundener Unterstützer (Referierende und Ideengeber unserer Tagungen) dem breiten Kreis unserer Tagungsgäste und natürlich auch den Kunden unserer Mitglieder zur Verfügung.

Zusammengefasst: der ak dmaw versteht sich als Plattform für Informationsaustausch und Zusammenarbeit.

Der ak dmaw wendet sich mit seiner Arbeit an

  • Erzeuger, Makler, Beauftragte, Beförderer, Entsorger und Verwerter von Abfällen und Wertstoffen
  • Behörden, die mit der Überwachung abfallwirtschaftlicher Prozesse beauftragt sind
  • Forschungsinstitutionen, Hochschulen und speziell auch Studierende, die sich mit dem Themenkomplex Abfall und IT auseinandersetzen
  • IT-Firmen, Planer, Berater und Gutachter, die sich mit IT-Systemen in der Abfallwirtschaft beschäftigen.

Haben wir eine Interessensgruppe vergessen? Mit Sicherheit. Fühlen Sie sich gerne eingeladen und erweitern Sie unseren Horizont.

Mitglieder des ak dmaw

Die Mitglieder des ak dmaw sind Unternehmen, deren Wirkungsbereich die Abfall-/Entsorgungswirtschaft und den Bereich der IT koppelt, so zum Beispiel IT-Abteilungen von Entsorgungsbetrieben, Anbieter von IT-Systemen und Dienstleistungen sowie Berater rund um die Themen von abfallwirtschaftlicher Datenerfassung, Auswertung, Dokumentation und Kommunikation. Eine Übersicht der aktuellen Mitglieder finden Sie hier. Zu Information für Interessierte an einer Mitgliedschaft bringt Sie dieser Link.

Wirkungsspektrum des ak dmaw

In der Abfall- und Entsorgungswirtschaft existieren kaum noch Prozesse, die nicht in enger Verbindung mit IT-Systemen stehen, durch solche geplant, überwacht, geführt und ausgewertet werden. Automatisierungen erhalten seit vielen Jahren Einzug in Prozesse, die zuvor ausschließlich von Menschenhand geführt wurden. Und heute noch als visionär betrachtete Roboter, die Mülltonnen zu Fahrzeugen bringen, werden mit nicht geringer Wahrscheinlichkeit bald „zum Personalstamm eines Entsorgungsunternehmens“ gehören. Die Digitalisierung der – ursprünglich sehr von Menschen und intuitiv geprägten – Abfall- und Entsorgungswirtschaft schreitet massiv voran. Dazu sind alle neueren und die Abfall- und Entsorgungswirtschaft betreffenden Gesetze, Richtlinien und Verordnungen mit der Pflicht elektronischer Datenerfassung, Speicherung, Auswertung, Dokumentation und Kommunikation versehen. Folglich ist das Wirkungsspektrum seit Gründung des ak dmaw nahezu explodiert, was sich in allen Aktivitäten des ak dmaw widerspiegelt. Einen Eindruck über die Vielfalt der Fachthemen, die den ak dmaw und die Gäste unserer Veranstaltungen bewegen, finden Sie in den einzelnen Progammen unserer Fachtagungen.

Aktivitäten des ak dmaw

Weniger ist mehr! Der ak dmaw bündelt sein Leistungsspektrum auf wenige, aber konsequent durchgeführte Aktivitäten wie folgt:

  • Planung und Durchführung gemeinsamer Fachtagungen
  • Teilnahme an Fachmessen mit einem Gemeinschaftsstand
  • Jährliches Netzwerktreffen („Summerevent“) der Mitglieder, zwecks Planung aller ak dmaw Aktivitäten und vor allem zum „netzwerken“ der Mitglieder
  • Fachgruppenarbeit im ak dmaw, z.B. in Bereichen standardisierter Schnittstellen
  • „Einmischen“: in ausgewählten Fällen nimmt der ak dmaw, vertreten durch einzelne Mitglieder, an externen Fachgremien teil
  • Fachinformation für – auch internationale – Interessensgruppen

Gute Ideen für „ein Mehr“ hat es über die letzten Jahre immer wieder gegeben. Die Mitglieder des ak dmaw haben sich allerdings mehrheitlich immer wieder für eine klare Fokussierung ausgesprochen. Über 20 Jahre erfolgreiches Bestehen sind ein guter Beweis dafür, dass die Entscheidung richtig war und nach wie vor ist.

Der ak dmaw ist kein Wirtschaftsunternehmen und bietet – über die Durchführung der oben genannten Aktivitäten hinausgehend – selbst keine Fachleistungen an. Für die Berechnung von Tagungsbeiträgen etc. und die Entgegennahme von Rechnungen im Zusammenhang mit den oben genannten Aktivitäten zeichnet die 4waste GmbH als Geschäftsstelle des ak dmaw verantwortlich.

Historie des ak dmaw

Die Gründungsinitiative des Arbeitskreis Datenmanagement in der Abfallwirtschaft, kurz ak dmaw, geht auf die erste Fachtagung Datenmanagement in der Abfallwirtschaft, veranstaltet durch Enviro Consult GmbH im September 1996, zurück. Die als Aussteller eingeladenen Anbieter von Software- und Hardwarelösungen für die Abfallwirtschaft waren sich in einer Diskussionsrunde schnell darüber einig, dass man nur selten zielführende Spezifikationen in Ausschreibungstexten erhalte. Dies motivierte die größtenteils im Wettbewerb zueinander stehenden Unternehmen zu einer gemeinschaftlichen Erstellung eines konkretisierenden Planungsstandards für abfallwirtschaftliche Datenmanagementsysteme basierend auf den BVB (Besonderen Vertragsbedingungen für die Beschaffung von DV-Anlagen und Geräten), zur damaligen Zeit noch mit Fokus auf Deponiebetriebe. Der Planungsstandard – später ergänzt durch einen Schnittstellenstandard – wurde kostenfrei an Deponiebetreiber und Abfallwirtschaftsämter vergeben… und durch diese auch gerne genutzt.

Gleichzeitig entschied der „junge ak dmaw“ über die Fortsetzung der Fachtagung. Die zweite Fachtagung (FT2) 1997 in Ulm war dann die erste „originäre“ ak dmaw Fachtagung. Und wo man als Wettbewerber schon auf dieser Ebene zusammenarbeiten konnte, da schien auch ein gemeinsamer Messestand machbar und sinnvoll zu sein. Auf der IFAT 1999 in München standen erstmalig fünf ak dmaw Mitglieder auf einem Gemeinschaftsstand.

Aus dem Hinzutreten weiterer Mitglieder, deren Schaffensbereiche neben der Abfallwirtschaft z.B. auch die Wasserwirtschaft, Umweltkataster etc. abdeckte, resultierte Anfang der 2000er Jahre die „Umfirmierung“ in Arbeitskreis Datenmanagement in Umwelt und Abfallwirtschaft.

Mit dem Wachstum der Mitgliederzahl war die Festlegung eines Codex für die Zusammenarbeit im ak dmaw sinnvoll und – vor allem vor dem Hintergrund der Mitarbeit unserer kommunalen Mitglieder – erforderlich. Dieser Codex berücksichtigt neben den Regeln für demokratische Abstimmungen über Neuaufnahmen, Aktivitäten und Mittelverwendung etc. vor allem auch die Einhaltung der gültigen Wettbewerbsregeln.

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